Die Mannschaft

Sehr passabel, und trotzdem…

gab es am Montag ( 16. Mai 2022 ) eine Niederlage für die Ü60, die mit 1:2 ( 1:1 ) gegen ein starkes Lichtenberg 47 sehr knapp ausfiel ( also kein 0:6, kein Wunder, Achim konnte schließlich nicht auf dem Platz sein ).

Gegenüber dem Hinspiel war Lichtenberg nicht wiederzukennen, die Mannschaft war durch einige Zugänge viel stärker. Aber auch unsere Truppe hatte ein völlig anderes Gesicht. Gegenüber dem letzten Spiel gegen Hertha 03 gab es sechs Änderungen, wobei Christian sein erstes Spiel für die Ü60 machte. Die Änderungen/Zugänge machten sich sehr positiv bemerkbar. Zwar gab es auch jetzt noch Fehlpässe, die teilweise nicht zu begreifen waren, oder fehlendes Spielverständnis, aber insgesamt sah es doch nach Fußball aus. Lichtenberg war spielerisch besser; da gab es Spieler, die den Ball gut behaupten konnten, so dass ihre Kameraden aufrücken oder sich freilaufen konnten. Folgerichtig das 0:1 für Lichtenberg nach etwa 13 Minuten, als wir mal wieder im Spielaufbau patzten, Gerald ( aber nicht nur er ) vielleicht ein wenig zu spät die Situation erkannte, so dass der Ball von links vor unsere Tor abgefälscht wurde, wo der Gegner aus 50 cm traf.

Angetrieben von Christian, Heini und Wolfgang wurde aber auch unser Spiel besser. Unser Ausgleich fiel kurz vor der Pause. Christian gab einen starken Schuss ab, den der gegnerische Torwart nur zu Matze abwehren konnte. Matze spielte dann überlegt zu Klaus, der direkt ins Tor traf. Danach noch fast die Führung für uns. Wieder konnte Klaus einen Pass erlaufen, sein Abschluss ging jedoch knapp am Tor vorbei.

Die zweite Hälfte war recht ausgeglichen, auch wenn die bessere Spielanlage weiter bei Lichtenberg lag und auch die Zahl der Torchancen und deren Qualität war bei Lichtenberg größer. Trotzdem gab es die eine oder andere Möglichkeit auch für uns um in Führung zu gehen, z.B. einen indirekten Freistoß im gegnerischen Torraum, einige Abschlüsse von Christian, Heini, Klaus. Unsere Mannschaft wollte unbedingt gewinnen, der eine Punkt war ihr zu wenig. Und so wurde munter gestürmt. In der letzten Minute waren wir im Ballbesitz und fast hätte sich eine gute Tormöglichkeit ergeben, letztlich wurde der Ball aber vertändelt. Der Gegenangriff lief in eine entblößte Britzer Abwehr, wieder kam der Ball, vielleicht etwas abgefälscht, vor unser Tor und der Gegner markierte aus wiederum kaum 50 cm den Siegtreffer. Denn das Spiel wurde nur noch angepfiffen, um dann gleich abgepfiffen zu werden.

Niederlage also in letzter Sekunde. Schade, ein Unentschieden hätte die Mannschaft verdient gehabt. Die Ü60 würde jetzt in der Tabelle besser dastehen, hätten man in der Besetzung vom letzten Montag früher einmal spielen können. Insbesondere Christian hat ein sehr starkes Spiel gemacht. Aber auch Wolfgang, Heini, Thomas haben der Mannschaft gut getan.

Es spielten: Thomas F., Michael M., Klaus, Wolfgang, Gerald, Christian, Matze, Heini und die „18“.

Von: Kalle am 18.05.2022

O tun mir die Augen weh,

wenn ich die Ü60 seh….

Gestern musste die Ü60 wieder auf dem Buschkrug ran. Gegner war Hertha 03 Zehlendorf. Ein kurzer Blick auf die Spieler, die beim Warmmachen waren, ließ das Ergebnis erahnen. Und richtig: es gab ein deprimierendes 0:6 ( 0:4 ). Die personelle Situation war gegenüber dem letzten Spiel eher noch schlechter geworden. Neben all den NICHTSPIELERN fehlte nun auch noch Matze ( gute Besserung ) und unser Torwart Thomas F. Da fiel es kaum ins Gewicht, dass Kazi wieder mitmachte – trotz Verabredung mit einer Hexe und noch nicht ausgeheilter Knöchelverletzung.

Von der Truppe, die hier auflief, ist nicht mehr zu erwarten. Läuferisch sind wir altersbedingt, gewichtsbedingt, verletzungsbedingt nicht in der Lage, mehr zu machen, balltechnisch sind wir sowieso limitiert und auch mit der Übersicht hapert es. Bemühen kann man keinem absprechen, ansonsten hapert es an allem. Wenig hilfreich ist es dann natürlich auch, wenn unser „Aushilfstorwart“ zur Pause seine Sachen packt. ( Gerald vertrat den Torwart in der zweiten Hälfte und machte seine Sache ziemlich gut. ) Natürlich hatte das, was von unserer Mannschaft insgesamt geboten wurde, nicht viel mit Fußball zu tun. Wie sagte Achim an der Seitenlinie: es ist viel mehr Slapstick als Fußball. Es soll hier aber nicht zu sehr gespottet und gelästert werden. Ich habe selbst lange genug in der Mannschaft gespielt und fühle mich ihr immer noch zugehörig. Es ist sehr unschön zu sehen, was aus der Mannschaft geworden ist.

Damit lass ich es jetzt. Unsere Fehler und die Tore des Gegners aufzuzählen, ist eh witzlos. Wobei: es waren ja nicht nur Tore des Gegners, wir haben ja zweimal selbst getroffen. Im Übrigen sollte Achim demnächst Platzverbot bekommen . Er hat jetzt drei Heimspiele von uns gesehen und immer wurde 0:6 verloren. Höchst merkwürdig. ( Das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint. )

Es spielte das letzte Aufgebot: Johannes, Mario, HaJo, Michael M., Gerald, Kazi, Klaus, Michael H.

Von: Kalle am 03.05.2022

Das war nichts

Gestern ( 25. April 2022 ) musste die Ü60 zu Hause gegen den VfB Hermsdorf antreten. Im Vorfeld haben wir vielleicht darauf gehofft, einen Punkt in Britz zu behalten. Diese Hoffnung war aber spätestens dann dahin, als die verbleibenden Aufrechten auflaufen mussten. Es war eine Absage nach derselben eingetrudelt, und schließlich waren wir mit dem letzten Aufgebot vertreten. Kein Wunder also, dass es eine 0:6 ( 0:3 ) Klatsche gab. Wenn man von den ersten zehn Minuten absieht waren wir absolut chancenlos. Nach rund elf Minuten fiel das 0:1 durch einen Schuss von der Strafraumgrenze, und damit war das Spiel praktisch entschieden. Bis zur Pause traf Hermsdorf noch zweimal, wobei wir bei allen Gegentoren kräftig mithalfen, mal zu langsam, mal ohne Abstimmung beim Markieren der Gegner, mal mit schlechter Ballbeherrschung.

Es können und sollen ja nicht alle negativen Vorkommnisse geschildert werden. Dazu reicht der Platz nicht. Bis kurz vor dem Ende hielten wir immerhin und wenigstens das Ergebnis mit einem 0:4 noch etwas in Grenzen, dann fielen noch zwei Gegentore. Wir selbst hatten in den ersten zehn Minuten einen Außenpfostentreffer durch Klaus, wobei von Torchance zu reden etwas übertrieben wäre, und beim Stande von 0:4 eine gute Möglichkeit durch Michael H., dessen Schuss aber gehalten wurde. Dazu setzte Matze eine Flanke (?) auf die Querlatte. Das war’s bei uns. Schade, dass es doch noch so heftig wurde, aber in dieser Formation sind wir schlicht nicht konkurrenzfähig. Unser Thomas im Tor machte einige Male einen etwas lustlosen Eindruck, was aber nur zu verständlich ist, wenn die Gegner immer wieder völlig frei vor ihm auftauchen.

Es sind noch drei Spiele bis zum Saisonende. Obwohl SW Spandau gewonnen hat, können wir den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen. Frage ist nur, ob das erstrebenswert ist, denn an der Personalsituation wird sich nicht viel ändern. Und sollten in den ausstehenden Spielen nicht mehrere der Ausfälle dieses Spieltages in die Mannschaft zurückkehren, dann sieht es auch mit weiteren Punktgewinnen düster aus.

Es spielten: Thomas F., Michael M., HaJo, Gerald, Matze, Johannes, Klaus, Michael H., Mario.

Von: Kalle ( am 26. April 2022 )

Ohne Erfolg

Gestern ( 04. April 2022 ) war die Ü60 auf dem Buschkrug gegen den FSV Berolina Stralau gefordert. Mit dem 0:2 (0:1) gab es leider eine so nicht ganz erwartete Niederlage. Dabei war Stralau keine Übermannschaft, nur spielten sie solide, ruhig, konzentriert, sicher aus der Abwehr und nahezu ohne Fehler. Und sie schienen mir in der Gesamtheit auch etwas fitter zu sein als das unsere Ü60 war. Bei uns war das Bemühen spürbar, jedoch konnten wir fast keinen Offensivzweikampf gewinnen, und da wir spielerisch limitiert sind, kamen nur ganz wenige Tormöglichkeiten zustande. In der Abwehr standen wir noch ganz gut, nach vorn gab es haufenweise Pässe in den „freien“ Raum, die auf dem regennassen Boden nicht erreichbar waren. Und trotzdem! Wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, wenn wir in Führung gegangen wären. Und das war möglich. Nach gut 10 Minuten konnte sich Klaus ein einziges Mal vorn durchsetzen und fast allein auf das gegnerische Tor gehen. Der Torschuss wurde letztlich durch ein Foul behindert, so dass ein berechtigter Strafstoß die Folge war. Ich habe selbst schon mehrere Strafstöße geschossen ( und auch verschossen ), es ist also nicht so einfach, wenn man allein dem Torwart gegenübersteht und das Tor so verdammt klein ist. Bei dem Strafstoß, den Sefi ausführte, hatte der Ball ziemliche Mühe überhaupt bis zum Tor zu kullern. So wurde diese Chance leider vertan. Stralau wartete auf unsere Fehler, und die waren reichlich da. Nach 20 Minuten fiel das Führungstor, und mit 0:1 ging es in die Pause. Wir hatten zwar noch eine Möglichkeit, als eine Ecke von Matze flach einen Meter vor der Torlinie durchsauste, aber ansonsten – ich wiederhole mich – war im Angriff Flaute.

Auch nach dem Wechsel änderte sich nichts. Bemühen ja, aber viele Fehler. Nach 38 Minuten schon die Entscheidung mit dem 0:2, eingeleitet durch einen „sonderbaren“ Rückpass unsererseits genau in den Lauf des Gegners, und da wir in der Vorwärtsbewegung waren, konnte der Gegner sicher vollenden. Kazi hatte dann noch unsere beste Chance, aber sein Flachschuss wurde vom Stralauer Keeper glänzend gehalten. Unsere Angriffsbemühungen verpufften weitgehend, Stralau hatte Kontermöglichkeiten, sie konnten aber nicht mehr erhöhen. Nach dem Unentschieden bei Charlottenburg war das ein Rückschritt gegen eine Stralauer Mannschaft, die ruhig und sicher spielte und auf unsere Fehler wartete.

Es spielten: Thomas F., Wolfgang, Michael M., Gerald, Sefi, Klaus, Kazi, Matze, Heini, Mario.

Von: Kalle am 05.04.2022

Punktgewinn?

Am Montag ( 28.03.2022 ) spielte die Ü 60 beim SC Charlottenburg und erreichte ein 2:2 ( 1:0 ). Alle waren sich einig, dass vor dem Spiel ein Unentschieden als Erfolg zu werten wäre. Nach dem Spiel sind die Gefühle zwiespältig.
In der ersten Hälfte war Charlottenburg überlegen. Der Gegner vergab mehrere Möglichkeiten und hätte höher als mit 1:0 führen können, wobei der Treffer nach rund 20 Minuten durch einen Schuss etwa von der Strafraumgrenze fiel. Allerdings ist auch festzuhalten, dass wir in der Abwehr durchaus ordentlich agierten; es wurden viele Zweikämpfe gewonnen ( Micha M., Wolfgang, Gerald) und unser Thomas im Tor bekam auch oft den Fuß oder die Hand rettend an den Ball. Und nach vorn? Es waren Ansätze da, wir hatten die eine oder andere Konterchance, manchmal sogar in Überzahl, richtig gefährlich wurden wir aber nicht, weil meistens nicht konsequent zu Ende gespielt wurde und der letzte Pass nicht ankam.
Nach der Pause waren gerade einmal zwei Minuten gespielt, da kamen wir zum Ausgleich: wieder konterten wir nach einem Ballgewinn über Sefi, der den Ball zu Klaus leitete. Und Klaus traf mit sattem Flachschuss ins äußerste linke Eck.

Das Spiel war jetzt ausgeglichen mit Vorteilen für uns. Oft konnten wir die Angriffe des SCC erst an oder in unserem Strafraum stoppen, aber wir konnten sie stoppen, denn auch Charlottenburg spielte den letzten Pass selten sauber. So hatte der SCC zwar Möglichkeiten, aber keine ganz klaren.
Wir dagegen kamen nach etwa 15 Minuten zur 2:1-Führung, als Wolfgang im Nachschuss erfolgreich war. Der SCC spielte jetzt sehr offen, und wir hatten teilweise klare Chancen, das Spiel zu entscheiden ( Kazi, Michael H. ), aber auch allein vor dem Torwart gelang kein weiterer Treffer, zumal auch manche Überzahlsituation leichtfertig vertan wurde durch überhastetes Abspiel.
Es sah alles nach einem Sieg für uns aus, bis… Kurz vor Schluss lag ein gegnerischer Spieler verletzt vor unserem Tor, der SCC führte jedoch den Einroller aus und spielte weiter, obwohl einige ihrer Spieler „Stopp!“ riefen. Während bei uns abgeschaltet wurde, lebte der verletzte SCCer wieder auf und der Ball landete letztlich in unserem Kasten. Sicher ist ein Spiel erst unterbrochen, wenn der Schieri pfeift, aber da insbesondere die SCCer selbst nach einer Unterbrechung riefen, ist es schon sehr unglücklich, dass andere SCCer einfach weiter spielten und die Verwirrung nutzten. Wir hätten wohl kaum noch ein Gegentor kassiert, wenn diese Szene nicht gewesen wäre. Und angesichts der Ergebnisse unserer Konkurrenz im Abstiegskampf wäre eine Sieg für uns noch wichtiger gewesen. Trotzdem ist das Unentschieden überraschend und umso bemerkenswerter, weil wir immer wieder mit Verletzungsproblemen zu tun hatten, denn Kazi war nur bedingt einsatzfähig und Gerald fiel gegen Ende komplett aus.
Es spielten: Thomas F., Micha M., Gerald, Wolfgang, Klaus, Sefi, Kazi, Matze, Michael H.

Von: Kalle am 29.03.2022

  • Gestern siegte unsere Ü60 im Duell zweier Abstiegskandidaten bei SW Spandau mit 2:1 ( 0:1 ). der ersten Hälfte habe ich ein recht ausgeglichenes Spiel gesehen, in dem beide Seiten nicht viel zuließen. Wir hatten vielleicht etwas mehr Ballbesitz, aber außer einen Torschuss und einen Kopfball (eines Spandauer) musste der gegnerische Torwart nichts halten. Auf der anderen Seite war Spandau für mich etwas gefälliger im Spiel, der Ball lief manchmal ganz gut, aber große Chancen ergaben sich nicht. Der 0:1 Pausenrückstand fiel eher unglücklich, weil wir in zwei, drei Zweikämpfen zwar da waren, den Ball aber nicht entscheidend klären konnten. Ansonsten legte unser Thomas im Tor dem Gegner beinahe noch ein Tor auf. Bei uns war Sefi oft am Ball, manchmal regelrecht gesucht von den Mitspielern. Leider hatte er eine hohe Fehlpassquote und verlor diverse Zweikämpfe. Er wurde zwar auch zwei-, dreimal gefoult, aber vieles wirkte etwas saft- und kraftlos. Überhaupt wirkte unsere gesamte Ü60 ein wenig emotionslos.
  • Das wurde in der Pause angesprochen, und es wurde besser. Angetrieben von Heini und Wolfgang steigerte sich die Mannschaft, so dass ein spannendes, intensives Kampfspiel entstand. Auch Sefi kam jetzt besser zurecht, vielleicht weil er durch die höhere Laufbereitschaft aller mehr Platz und bessere Abspielmöglichkeiten hatte. Es war zwar nicht alles fehlerfrei, aber sein Ausgleich zum 1:1 nach sechs Minuten in der zweiten Halbzeit war eine starke Einzelleistung, setzte er sich doch in mehreren Zweikämpfen durch und spitzelte den Ball letztlich ins Tor. Es ging nun hin und her, mit Vorteilen für uns. Klaus war es schließlich, der nach 52 Minuten frei zum Schuss kam und sauber vollendete. Danach hatten wir noch mehrere Möglichkeiten zur Resultatserhöhung, mussten aber auch noch manche brenzlige Situation überstehen. Einmal rettete Heini hervorragend gegen die in Überzahl kommenden Spandauer. Mit der Schlusssekunde verpasste Thomas S. ganz knapp das 3:1. Es blieb beim verdienten Sieg.
  • Noch eine Bemerkung zu Klaus: Er war unser Siegtorschütze, er wirkte aber manchmal im Spiel etwas abwesend und reagierte deshalb auch oft zu spät. Dabei könnte er mit seiner Lauf- und Einsatzbereitschaft noch mehr für die Mannschaft tun. Besonders gefallen hat mir u.a. auch Gerald, der zwar den einen oder anderen technischen Fehler fabrizierte, der aber fast keinen Zweikampf verlor und das manchmal sogar als letzter Mann vor unserem Thomas. 
  • Zu vermerken ist auch noch, dass Kazi nach einem Tritt an den Knöchel leider schon kurz vor der Pause ausgewechselt werden musste. Der Doppeltorschütze aus dem Hinspiel konnte also diesmal nichts tun.
  • Es spielten: Thomas F., Wolfgang, Heini, Gerald, Thomas S., Kazi, Sefi, Matze, Klaus. 
  • von: Kalle

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